Video: Einblicke in den Yellowstone-Nationalpark

David Stubbs hat 2011 einige sehr schöne Aufnahmen im Yellowstone-Nationalpark gemacht und sie zu einem rund zweiminütigen Film zusammengeschnitten.

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Yellowstone-Atlas

Der schon länger angekündigte Atlas of Yellowstone sollte im März erhältlich sein und kann bei Amazon vorbestellt werden. Der Atlas wurde von der University of Oregon, dem Yellowstone National Park und weiteren Partnern erstellt.

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Dokumentarfilm über Wölfe im Yellowstone

Gestern war auf SF1 ein Film über Wölfe im Yellowstone zu sehen.

DOK vom 29.12.2011

Der Film ist nur für eine Woche im Internet abrufbar.

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Weniger Wapiti aufgrund Klimaerwärmung

Zwischen 1989 und 2010 hat die Phase, während der die Natur ergrünt, um 40 Prozent, resp. um 27 Tage abgenommen. Dies haben Forscher des Wyoming Game and Fish Departments sowie der Cooperative Fish and Wildlife Research Unit der University of Wyoming als wesentlichen Grund für die Abnahme der Wapiti-Population in der Yellowstone-Region identifiziert. Nach der Schneeschmelze im Frühling geht es offenbar immer rascher, bis die heissen Temperaturen des Sommers viele Pflanzen braun werden lässt. Alleine im Juli ist während der 21 Jahre die Durschschnittstemperatur um 4°C gestiegen. Der Nährwert der Pflanzen nimmt damit ab und die Wapitis können im Frühling weniger Fettreserven bilden. Nicht nur Wapitis sind vom längeren Sommer betroffen.

Offizielle Website

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Viele Bisons mit Genmutation

Viele Bisons der Yellowstone-Gegend weisen eine Mutation des Zellstoffwechsels vor. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Thomas H. Pringle, einem Biochemiker der University of California. Die Mutation bewirkt, dass die betroffenen Bisons lethargischer werden und somit weniger erfolgreich bei der Nahrungssuche, bei der Suche nach Paarungspartnern und beim Kampf gegen natürliche Feinde sind.

Pringle entschied sich, die Studie vor dem üblichen Begutachtungsprozess zu veröffentlichen. Derzeit verlassen wiederum viele Bisons auf der Suche nach Nahrung den Park. Dort werden sie eingefangen, auf Brucellose getestet und bei positivem Befund geschlachtet. Angrenzende Rancher befürchten, dass Bisons Brucellose auf ihre Rinder übertragen. Pringle warnt nun eindringlich vor der Schlachtung, weil es immer weniger Bisons mit gesunder DNS gäbe.

Mehr Informationen zur aktuellen Bison-Schlachtung finden sich im lesenswerten Blog der Wolf-Expertin und Autorin Elli H. Radinger.

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Wapiti-Population im nördlichen Yellowstone stark sinkend

Gemäss der Winterzählung ist die Anzahl Wapitis im nördlichen Yellowstone-Gebiet weiter stark zurückgegangen. Im Dezember 2010 wurden 4635 Wapitis gezählt, im Vorjahr waren es noch über 6000. Als Gründe nennen die Biologen die Jagd durch Wölfe und Grizzlys und die anhaltende Dürre der letzten Jahre. 1995 wurden im Yellowstone-Nationalpark wieder Wölfe angesiedelt. Damals bestand die Wapiti-Herde im nördlichen Gebiet aus 16’791 Tieren. Seit der Wiedereinführung der Wölfe sank die Population demzufolge um etwa 70 Prozent.

Quelle: National Park Service: Winter Count Shows Decline in Northern Elk Herd Population

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2010: Erneuter Besucherrekord im Yellowstone-Nationalpark

Nachdem bereits 2009 ein Besucherrekord erzielt wurde, schnellte die Zahl der Besucher im Yellowstone-Nationalpark 2010 nochmals kräftig, nämlich um über 10 Prozent in die Höhe. Insgesamt 3’640’184 Personen besuchten den Park. Vom Juni bis Oktober wurden monatliche Besucherrekorde gemeldet. Die neuen Rekorde verteilten sich auf sämtliche Parkeingänge, besonders im Nord- und Westeingang stiegen die Besucherzahlen stark an.

Jahr Besucherzahl
2010 3’640’184
2009 3’295’187
2008 3’066’570
2007 3’131’381
2006 2’870’295

Quelle: National Park Service: Yellowstone 2010 Visitation Tops 3.6 Million

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Immer mehr Grizzlys in der Yellowstone-Region

Gemäss einer von AP zitierten Erhebung soll die Grizzly-Population in Montana, Wyoming und Idaho mittlerweile 603 Tiere betragen, etwa dreimal mehr als 1975. Je grösser die Population desto grösser auch die Gefahr von Zusammenstössen von Mensch und Grizzly. Laut der AP-Meldung sind in diesem Jahr 45 Grizzlys von Menschen getötet worden, umgekehrt wurden zwei Menschen von Grizzlys getötet.

Quelle: AP-Meldung, z.B. bei The Salt Lake Tribune

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Keine Inzucht bei Wölfen in den nördlichen Rockies

Forscher der University of Montana und der University of Calgary haben in einer langfristigen Studie keine Inzucht bei der Wolf-Population in den nördlichen Rocky Mountains festgestellt. 1995 wurden 66 Wölfe in der Region des Yellowstone-Nationalparks und im zentralen Idaho angesiedelt. Bis 2004 stieg die Population auf ca. 850 Tiere und bis heute gar auf ca. 1700. Zwischen 1995 und 2004 wurden 555 DNA-Proben genommen. Mittlerweile liegen die Ergebnisse der DNA-Analysen vor: Die Gene der Wölfe sind demnach intakt und gesund. Es gibt keinerlei Anzeichen für Inzucht. Die Forscher schliessen daraus auf eine gute Migration zwischen den drei wichtigsten Unterpopulationen im nördlichen Montana, Idaho und Wyoming. Befürchtungen, dass die Population zu klein und isoliert für eine gesunde Entwicklung sei, haben sich nicht bestätigt.

Die Studie wurde im Oktober 2010 im Journal Molecular Ecology publiziert.

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Lebewesen im Yellowstone Lake entdeckt

In rund 100 feet (ca. 30 Meter) Tiefe des Yellowstone Lake haben Forscher der Montana State University überraschend Moose, Würmer und verschiedene Krabbenarten entdeckt. Die Würmer und Krabben haben sich in einer etwa 5 cm dicken Moosschicht rund um ein geothermisches Abzugsloch angesiedelt, in einem mehr als 30°C warmem Umfeld von Gasen wie Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff sowie Giften wie Arsen und Cadmium. Die Stelle liegt rund 500 Meter vom Ufer bei West Thumb entfernt. Bislang ist kein anderer Ort bekannt, in dem Moose in vergleichbaren Bedingungen wachsen und dass Würmer sich in Moose einnisten ist bislang ebenfalls nicht beobachtet worden. Offenbar ist das geothermische Abzugsloch für diese einzigartigen Lebensbedingungen verantwortlich und liefert die notwendigen Nährstoffe für die Moose, welche wiederum die Nährstoffe für die Würmer und Krabben liefern. Geologische Abzugslöcher befinden sich hauptsächlich in der nördlichen Hälfe des Yellowstone Lake.

Die Studie wurde im September 2010 im Magazin Geobiology veröffentlicht.

Quelle: Physorg.com

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