Archive for the ‘wissenschaft’ Category
Sunday, July 18th, 2010
Diane Debinski von der Iowa State University führt seit 1992 grossangelegte Langzeit-Studien zu den Auswirkungen der Klimaveränderung im grösseren Yellowstone-Ökosystem durch. Gemäss ihren jüngsten noch unveröffentlichten Untersuchungsergebnissen führt die Klimaerwärmung in der Yellowstone-Gegend zu einer Veränderung der Flora auf Bergwiesen. Büsche wie Wüsten-Beifuß (Sagebrush), die dank ihren tiefen Wurzeln auf trockeneren Wiesen wachsen, breiten sich aus. Der Bestand an Blütenpflanzen hingegen nimmt ab. Die Veränderung der Flora hat Auswirkungen auf die Wildtiere wie auch auf Insekten, für die Blütenpflanzen eine wichtige Nahrungsquelle darstellen. Bereits nachgewiesen hat Debinski den Rückgang von Schmetterlingen auf einigen Bergwiesen. Am meisten von den Veränderungen betroffen sind mittelmässig trockene/feuchte Bergwiesen.
Quelle: Yellowstone Insider
Diane Debinski von der führt seit 1992 grossangelegte Langzeit-Studien zu den Auswirkungen der im durch. Gemäss ihren jüngsten noch unveröffentlichten Untersuchungsergebnissen führt die in der Yellowstone-Gegend zu einer Veränderung der auf Bergwiesen. wie (Sagebrush), die dank ihren tiefen Wurzeln auf trockeneren Wiesen wachsen, breiten sich aus. Der Bestand an hingegen nimmt ab. Die Veränderung der Flora hat Auswirkungen auf die wie auch auf , für die Blütenpflanzen eine wichtige Nahrungsquelle darstellen. Bereits nachgewiesen hat Debinski den Rückgang von auf einigen Bergwiesen. Am meisten von den Veränderungen betroffen sind mittelmässig trockene/feuchte Bergwiesen.
Quelle: Yellowstone Insider
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Saturday, April 24th, 2010
Eine Studie der Montana State University und des Montana Department of Fish, Wildlife, and Parks haben die Migrationswege von Wapitis im Grösseren Yellowstone-Ökosystem untersucht. Interessant ist dabei vor allem eine Erkenntnis: In der Jagdsaison ziehen deutlich mehr Wapitis in Gebiete, in denen die Jagd verboten ist, als ausserhalb der Jagdsaison. Dies sogar dann, wenn in den geschützten Gebieten die Nahrungssuche schwieriger ist als in Gebieten, in denen die Jagd frei ist.
Die Studie erschien in der Zeitschrift Journal of Wildlife Management.
Eine Studie der und des haben die Migrationswege von im untersucht. Interessant ist dabei vor allem eine Erkenntnis: In der Jagdsaison ziehen deutlich mehr Wapitis in Gebiete, in denen die Jagd verboten ist, als ausserhalb der Jagdsaison. Dies sogar dann, wenn in den geschützten Gebieten die Nahrungssuche schwieriger ist als in Gebieten, in denen die Jagd frei ist.
Die Studie erschien in der Zeitschrift .
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Saturday, December 5th, 2009
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Sunday, November 15th, 2009
Ende August 2009 durchkämmten 125 Wissenschaftler und Freiwillige ein ca. zwei Quadratmeilen grosses Gebiet im Norden des Yellowstone-Nationalpark auf der Suche nach möglichst vielen biologischen Arten. Die Aktion, Bioblitz genannt, dauerte 24 Stunden. Nun wurde ein Vorab-Bericht (pdf) veröffentlicht. Gemäss dieser ersten Auswertung fand die Truppe über 1100 Arten, darunter 46 Bienen-, 373 Pflanzen-, 86 Pilz-, 5 Fledermaus-, 24 Schmetterlings- und mehr als 300 Insektenarten. Bei einigen Dutzend Arten war die Existenz im Yellowstone-Nationalpark bislang unbekannt. Die vollständige Auswertung aller gefundenen Arten dürfte noch etliche Monate dauern. Die Wissenschaftler erwarten, dass noch weit mehr Arten gefunden wurden.
Ende August 2009 durchkämmten 125 Wissenschaftler und Freiwillige ein ca. zwei Quadratmeilen grosses Gebiet im Norden des Yellowstone-Nationalpark auf der Suche nach möglichst vielen biologischen Arten. Die Aktion, Bioblitz genannt, dauerte 24 Stunden. Nun wurde ein Vorab-Bericht (pdf) veröffentlicht. Gemäss dieser ersten Auswertung fand die Truppe über 1100 Arten, darunter 46 Bienen-, 373 Pflanzen-, 86 Pilz-, 5 Fledermaus-, 24 Schmetterlings- und mehr als 300 Insektenarten. Bei einigen Dutzend Arten war die Existenz im Yellowstone-Nationalpark bislang unbekannt. Die vollständige Auswertung aller gefundenen Arten dürfte noch etliche Monate dauern. Die Wissenschaftler erwarten, dass noch weit mehr Arten gefunden wurden.
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Saturday, August 1st, 2009
Die Wölfe sind für den Rückgang der Wapiti-Population im Grösseren Yellowstone-Ökosystem verantwortlich – aber nicht so wie erwartet. Weder die Jagd noch die durch die Wölfe verursachte erhöhte Stressbelastung bei den Wapitis sind der Hauptgrund, sondern dass Wapitis im Winter wegen den Wölfen in höhergelegene Gebiete mit weniger Nahrung ausweichen.
1995 wurden wieder Wölfe in das Yellowstone-Gebiet eingeführt. Damals lebten zwischen 17′000 und 19′000 Wapitis dort. 2009 wurden noch 7109 Tiere gezählt, etwas mehr als in den zwei vorangehenden Jahren. Die Jagd auf Wapitis spielt direkt nur eine untergeordnete Rolle. Wölfe reissen nur wenige Kälber. Die Stressbelastung durch den Wolf ist zwar erhöht, aber nicht markant. Gemäss einer Mitte Juli veröffentlichten Studie von Scott Creel et al. ist ein wesentlicher Grund für den Rückgang, dass die Wölfe die Wapitis im Winter in höhergelegene Gebiete vertreiben. Dort ernähren sie sich vor allem durch Zweige und Blätter. Insgesamt nehmen Wapitis dort 27 Prozent weniger Nahrung zu sich als in tiefergelegenen Habitaten. Das führt zu mehr Krankheiten und zu weniger Nachwuchs.
Die Wölfe sind für den Rückgang der Wapiti-Population im Grösseren Yellowstone-Ökosystem verantwortlich - aber nicht so wie erwartet. Weder die Jagd noch die durch die Wölfe verursachte erhöhte Stressbelastung bei den Wapitis sind der Hauptgrund, sondern dass Wapitis im Winter wegen den Wölfen in höhergelegene Gebiete mit weniger Nahrung ausweichen.
1995 wurden wieder Wölfe in das Yellowstone-Gebiet eingeführt. Damals lebten zwischen 17'000 und 19'000 Wapitis dort. 2009 wurden noch 7109 Tiere gezählt, etwas mehr als in den zwei vorangehenden Jahren. Die Jagd auf Wapitis spielt direkt nur eine untergeordnete Rolle. Wölfe reissen nur wenige Kälber. Die Stressbelastung durch den Wolf ist zwar erhöht, aber nicht markant. Gemäss einer Mitte Juli veröffentlichten Studie von Scott Creel et al. ist ein wesentlicher Grund für den Rückgang, dass die Wölfe die Wapitis im Winter in höhergelegene Gebiete vertreiben. Dort ernähren sie sich vor allem durch Zweige und Blätter. Insgesamt nehmen Wapit
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Saturday, November 1st, 2008
Zwischen 1992 und 2008 hat die Population der vier im Yellowstone-Nationalpark vertretenen Amphibien-Arten auf weniger als die Hälfte abgenommen. Dies zeigt eine neue Zählung, die in den Sommern 2006-2008 erfolgte, verglichen mit einer Zählung von 1992-93. Als Grund wird genannt, dass Teiche aufgrund der Klimaerwärmung austrocknen. Die vier Amphibienarten im Yellowstone-Nationalpark sind die Westliche Kröte, der Chorfrosch , die Frosch-Art Rana pretiosa sowie der Tigersalamander.
Quelle: Sarah K. McMenamin et al.: Climatic change and wetland desiccation cause amphibian decline in Yellowstone National Park. In: Proceedings of the National Academy of Sciences, 27. Oktober 2008
Zwischen 1992 und 2008 hat die Population der vier im Yellowstone-Nationalpark vertretenen Amphibien-Arten auf weniger als die Hälfte abgenommen. Dies zeigt eine neue Zählung, die in den Sommern 2006-2008 erfolgte, verglichen mit einer Zählung von 1992-93. Als Grund wird genannt, dass Teiche aufgrund der Klimaerwärmung austrocknen. Die vier Amphibienarten im Yellowstone-Nationalpark sind die Westliche Kröte, der Chorfrosch , die Frosch-Art Rana pretiosa sowie der Tigersalamander.
Quelle: Sarah K. McMenamin et al.: Climatic change and wetland desiccation cause amphibian decline in Yellowstone National Park. In: Proceedings of the National Academy of Sciences, 27. Oktober 2008
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