Die beiden Institutionen Rocky Mountain Climate Organization und Natural Resources Defense Council veröffentlichten gemeinsam einen Bericht, in dem sie die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die US-Nationalparks untersuchten. Der Yellowstone-Nationalpark wurde als einer der 25 meist betroffenen Nationalparks identifiziert. Er ist vor allem durch Wasserverlust gefährdet, und damit einer Abnahme von Eis und Schnee. Das hat Auswirkungen auf Flora und Fauna.
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Auswirkungen der Klimaveränderungen im Yellowstone-Nationalpark
Sunday, October 11th, 2009Gerichtsentscheid: Yellowstone-Grizzly müssen USA-weit geschützt werden
Sunday, October 11th, 2009Ein Bezirksgericht verlangt, dass Grizzlybären im Yellowstone-Gebiet wieder auf die Liste der bedrohten und gefährdeten Arten des U.S. Fish and Wildlife Services aufgenommen werden. 2007 hatte der U.S. Fish and Wildlife Service den Grizzly von der Liste der bedrohten und gefährdeten Arten gestrichen. Seither untersteht er ausserhalb des Yellowstone- sowie des Grand-Teton-Nationalparkes nicht mehr dem Schutz der USA; die betroffenen US-Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho waren neu für adäquaten Schutz zuständig. Idaho hat in seinem östlichen Gebiet die Bussen für die Tötung eines Grizzlys von maximal einem Jahr Haft sowie einer Busse von 100′000 US-Dollar gesenkt auf maximal einem halben Jahr Haft und einer Busse von 1000 US-Dollar. Ausserdem wurde in Idaho diskutiert, die Jagd auf den Grizzly in einigen Gebieten freizugeben.
Das zuständige Bezirksgericht hat nun einer Klage der Greater Yellowstone Coalition stattgegeben und weist den U.S. Fish and Wildlife Service an, den Grizzlybären wieder unter bundesstaatlichen Schutz zu stellen. Es begründet dies damit, dass die 2007 gewählte Schutzstrategie nicht durchführbar sei. Ausserdem hätte die Behörde die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Kiefernart Whitebark Pine zuwenig berücksichtigt, deren Nüsse ein wichtiger Bestandteil der Nahrung der Grizzlys sind.
Quelle: Gerichtsentscheid (pdf)
Arsenfressende Algen im Yellowstone
Sunday, March 29th, 2009Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Algen der Gattung Cyanidioschyzon Arsen zu weniger gefährlichen biologischen Verbindungen oxidieren. Die Algen kommen in heissen Quellen im Yellowstone-Nationalpark vor. Das giftige Arsen wird beispielsweise verwendet, um Bodenschätze herauszulösen. Cyanidioschyzon könnte künftig verwendet werden, um entsprechende Schäden an der Umwelt zu reduzieren.
Klimaerwärmung verändert Ökosystem
Friday, March 21st, 2008Gemäss einem Bericht in der New York Times führt die Klimaerwärmung im Lamar Valley zu kaskadenähnlichen Veränderungen des Ökosystems. Der bislang feuchte Boden wird immer trockener, was zur Verbreitung der Distel Canadian Thistle führt. Dies wieder scheint den Taschenratten zu gefallen, die vor allem die Wurzel der Canadian Thistle mögen. Und die Grizzly-Bären wiederum plündern gerne die Vorratsverstecke der Taschenratten und tun sich an den Taschenratten selbst gütlich.
Mehr Ammonium in Yellowstone-Luft
Sunday, December 23rd, 2007Der Ammonium-Gehalt in der Luft im Yellowstone-Nationalpark hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies kommt aus einem Bericht des National Park Services (NPS) hervor. In acht weiteren US-Parks ist dieser Trend ebenfalls feststellbar. Untersucht wurde der Ammonium-Gehalt zwischen 1996 bis 2005. Ammonium ensteht vor allem auf Farmen und bei Düngungen. Es wird mit dem Regen und Schnee transportiert. Ammonium hat sowohl auf die Pflanzen der alpinen Tundra sowie auf bestäubende Insekten negative Auswirkungen. Unklar ist, weshalb der Ammonium-Gehalt zugenommgen hat.
Quelle: Billings Gazette
Auszeichnung für nachhaltigen Tourismus
Sunday, November 4th, 2007Die Travel Industry Association (T.I.A.) und das National Geographic Traveller Magazine hat Xanterra Parks & Resorts am 23. Oktober für seine Bestrebungen für einen nachhaltigen Tourismus im Yellowstone-Nationalpark mit dem Geotourism Award for Sustaining the Environment of a Place ausgezeichnet. Xanterra hat in etlichen US-Nationalparks die Konzession für den Betrieb von Hotels, Restaurants und Läden, so auch im Yellowstone-Nationalpark. Ausgezeichnet wurde Xanterra für seine nachhaltigen Küchen, den Einsatz von alternativen Treibstoffen in ihren Fahrzeugen, den Kauf von möglichst Treibstoff-sparsamen Fahrzeugen, die Bestrebungen im Bereich Recycling, das nachhaltige Wassermanagement sowie für die Verwendung von möglichst umweltschonenden Reinigungsmittel und umweltschonendem Papier. Besonders lobend erwähnt wurde, dass Xanterra einen Nachhaltigkeitsbericht erstellte.
Quelle: e-Travel Blackboard
Bison-Advokaten nun online
Saturday, May 5th, 2007Die Gruppe “Buffalo Field Campaign” sind nun mit einer eigenen Website im Internet präsent. Die Buffalo Field Campaign setzt sich gegen die Tötung von Bisons zur Wehr, die ausserhalb des Yellowstone-Nationalparkes geraten sind. Im Winter verlassen Bisons jeweils auf der Suche nach Nahrung das Parkgebiet, viele von ihnen werden geschlachtet.
Luftqualität wurde besser
Saturday, February 24th, 2007Gemäss einer neuen Studie ist die Luftqualität im Yellowstone-Nationalpark im Winter 2005/06 besser geworden. Gemessen wurde unter anderem die Menge Kohlenmonoxid an zwei Standorten: In West Yellowstone und beim Old Faithful. Somit konnte die Luftqualität in den letzten drei Winter kontinuierlich gesteigert werden. Als Grund werden restriktivere Gesetze für die Schneemobile angeführt.
Quelle: Washington Post